Monte Rosa Ostwand - Marinelli Couloir

3. bis 5.7.2004




Im idyllischen Macugnaga-Pecetto:
Rainer, Rahel und Andreas

 



Schiefe, baufällige alte Holzhäuser in Pecetto

 



Verwinkelte Gäßchen

 



Eine Treppe ins Nichts ...

 



Auf unsere Ostwand-Tour - Prost!

 



Warum eigentlich nicht hier zum Urlaub bleiben?

 



In der Hollywood-Schaukel läßt sich's leben ...

 



Schaukeln mit Blick zu den Gipfeln der Welt ...

 



Andreas sucht die Ostwand

 



Auf der Terrasse des
Albergo Edelweiss in Pecetto
- oder: "Eisbeißer in R
uhestellung"

 



Das Marinelli-Couloir zwischen den Bäumen

 



Magisch zieht es unsere Blicke auf sich

 



Dufourspitze (links) und Nordend (rechts)

 



Die Aufstiegsroute
ab dem Nordendgletscher oberhalb von Belvedere durch das Marinelli-Couloir

 



2400 Höhenmeter Monte Rosa Ostwand ...

 



Die konkave Wölbung der Wand
fällt von dieser Perspektive nicht so auf

 

 

Das Monte-Rosa-Massiv von Pecetto aus gesehen

 



Am Fuße des Monte Rosa

 



Am Vorabend

 



Die Wand entzieht sich dem Blick
von Pecetto aus teilweise

 



Im Talschluß

 

 

Blick von Belvedere aus auf die Monte Rosa Ostwand

 

 

Monte Rosa Ostwand - die größte Wand in den Alpen: 2400 m hoch und 10km breit

 



In Urlaubsstimmung ...
- oder: "Eisbeißer in Grundstellung"

 



Blick zum Marinelli-Couloir von Belvedere aus

 



Noch trennt uns der zerklüftete Belvedere-Gletscher von der Ostwand

 



Rechts im Bild der Nordendgletscher

 



Marinelli-Couloir

 



Route vom Marinelli-Biwak durch das Marinelli-Couloir, nördlich vom Imsengrücken und durch die Eisrinne zum Silbersattel

 



Im Aufstieg auf dem Nordendgletscher

 



Andreas bei einer kleinen Pause
auf dem Nordendgletscher

 



Marinelli-Biwakschachtel

 
Zwischenstation in der Monte Rosa Ostwand auf ca. 3000m. Die Route durch den zerklüfteten Belvederegletscher war mühsam. Der Blick zum gleichmäßig ansteigenden Marinelli-Couloir liefert die Entschädigung ...

 

Der untere Teil des Marinelli-Couloirs (rechts im Bild)

 



Blick hinunter ins Tal vom Marinelli-Biwak aus

 



Der Imsengrücken links im Bild

 



Wolken ziehen über die Ostwand

 



Der obere Teil des Marinelli-Couloirs mit Grenzgipfel (Dufourspitze) in der Mitte
und Nordend rechts

 



Auf der "Terrasse" des Marinelli-Biwaks -
nicht ganz so komfortabel wie in der Hollywoodschaukel in Pecetto ...

 



Andreas und Rainer vor dem Marinelli-Biwak

 



Natürlich gibt es Pasta ...
- oder: "alpiner
Madensnack à la Marinelli-Hut"

 



Hmmmm - das schmeckt ...

 



Rainer beim Brutzeln in der Biwakschachtel
- oder: "Rainer beim Kücheputzen"

 



Alles etwas dreckig ...

 



Decken gibt es viele,
manche Matratzen liegen mehrfach

 



Andreas im Marinelli-Biwak

 



Andreas in der Eisrinne
unterhalb des Silbersattels
- oder: "Eisbeißer in Arbeitsstellung"

 



Andreas am Ausstieg beim Silbersattel
auf ca. 4500m

 


Gruppenfoto unterhalb des Silbersattels auf der anderen, westlichen Seite des Monte Rosa

 
Leider hatte ich meine Kamera zu spät aus dem Rucksack genommen, nachdem schon Wolken den atemberaubenden Blick mehrere tausend Höhenmeter die Ostwand hinunter nach Pecetto und hinüber zur Margherita-Hütte (die man aufgrund der konkaven Wölbung der Ostwand aus der dem Grenzgipfelaufbau nördlichen Ausstiegsrinne sehen kann) verdeckt hatten und auch nicht mehr wichen. Schade ... deshalb muß ich nochmal durch die Wand ... ;-)



Abstieg an der Monte Rosa Hütte vorbei

 



Zerklüftete Gletscher
um die Monte Rosa Hütte herum

 

 

Blick bis zum Matterhorn

 



Ende der Tour an der Station Rotenboden der Gornergratbahn mit Blick zum Matterhorn

 
Wir sind von Pecetto mit dem Lift nach Belvedere gefahren und hier leider der Versuchung des schönen Weges zur Zappa-Hütte erlegen gewesen. Der zerklüftete Belvedere-Gletscher bzw. Schutthaufen war eine echte Strafe. Man sollte wirklich versuchen, gleich von Belvedere aus ins weglose Gelände auf der Nordseite des Nordendgletschers zu gelangen, vielleicht entlang der Tannen. Wir querten vom Belvederegletscher zum Nordendgletscher und traversierten diesen auf ca. 2100m (Wegzeichen!) bis an den Nordrand, stiegen dann im Firn nach oben und in der breiten, flachen Schneerinne bis auf die Höhe des Marinelli-Biwaks. Am Marinelli-Biwak gibt es eine Quelle/Wasserfällchen, zu der der kleine Pfad führt, der in entgegengesetzter Richtung des Zustiegs vom Biwak zum Couloir führt. Die Biwakschachtel ist mit 2-Flammen-Herd, mehreren Gasflaschen, Geschirr und vielen Decken ausgestattet. Bequem liegt man zu 8 Personen. Manche Matratzen liegen mehrfach und könnten im Notfall auf den Boden gelegt werden.

Wir haben den ersten großen Teil des felsigen Imsengrücken nördlich im Firn umgangen und sind dann in der dem Imsengrücken südlichen Firnrinne weitergeklettert. Im Bereich der Serakzone gab es das erste Blankeis, das im oberen Drittel die Standard-Bedingungen waren (z.T. mit dünner Harschschicht überzogen). Ausstieg durch Eisrinne zum Silbersattel, in der es schon vor Sonnenaufgang rieselte.

Insgesamt herrschten also noch gute Bedingungen. Das gilt natürlich nur für nachts. Tagsüber konnten wir Felsstücke in Größe einer Schreibtischplatte das Marinelli-Couloir hinuntersegeln sehen. Man sollte das Couloir bis 7 oder spätestens 8 Uhr morgens verlassen haben oder eine geschützte Zone im Fels aufsuchen.

Die Schneeschuhe, gegen die wir im letzten Moment die - nur bei der Abfahrt vom Silbersattel zur Monte-Rosa-Hütte einsetzbaren - Skier ausgetauscht hatten, waren ebenso überflüssig.

Tendenz:

In kalten Nächten gute Schnee- und Eisbedingungen, allerdings zunehmend blank und objektiv gefährlicher. Tagsüber große Aktivität der Wand (Steinschlag, Eisschlag).
 


All photos © Copyright by Rahel Maria Liu

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